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Dieser Ratgeber enthält Produkt-Hinweise. Die Auswahl wurde redaktionell recherchiert und verglichen.

Grundlagen

Dip-Saucen für Hot Pot: Die Grundlagen

Die Brühe gart die Zutaten – die Dip-Sauce gibt ihnen den letzten geschmacklichen Schliff. So finden Sie Ihre eigene Mischung.

Beim Hot Pot entsteht ein großer Teil des Geschmacks nicht in der Brühe, sondern erst am Tisch: in der individuellen Dip-Sauce, mit der jede Person die eigenen gegarten Zutaten abrundet. Statt einer einzigen fertigen Sauce für alle hat sich ein anderes Prinzip bewährt – einzelne Komponenten getrennt bereitzustellen, aus denen sich jede Person die eigene Mischung zusammenstellt.

Das hat einen praktischen Vorteil: Unterschiedliche Vorlieben bei Schärfe, Salzigkeit oder Säure lassen sich so ganz ohne Diskussion am Tisch unter einen Hut bringen. Wer es mild mag, nimmt weniger Chili, wer es kräftiger mag, gibt einfach mehr Knoblauch oder Sojasauce dazu.

Die Basis: cremige und würzige Grundzutaten

Eine bewährte Grundlage vieler Hot-Pot-Saucen ist Sesampaste, die für eine cremige Konsistenz und einen nussigen Grundgeschmack sorgt. Sojasauce liefert die salzige Komponente, während ein Löffel Sesamöl zusätzliches Aroma beisteuert. Diese drei Zutaten allein ergeben bereits eine unkomplizierte Grundsauce, die sich beliebig weiter anpassen lässt.

Wer es weniger cremig mag, kann auf eine leichtere Basis aus Sojasauce, Reisessig und etwas Sesamöl ausweichen. Diese Variante wirkt frischer und eignet sich besonders gut zu Fisch, Meeresfrüchten und leichterem Gemüse, während die cremige Sesampasten-Basis gut zu Fleisch und kräftigeren Zutaten passt.

Schärfe und Aroma selbst dosieren

Chiliöl, frisch gehackte Chilis oder eine scharfe Sauce sollten grundsätzlich getrennt von der Grundsauce stehen, damit jede Person die Schärfe selbst steuern kann. Ähnliches gilt für Knoblauch und Frühlingszwiebeln: fein gehackt in kleinen Schälchen bereitgestellt, lassen sie sich nach Belieben untermischen, ohne die Grundsauce für alle zu verändern. Mehr zum Thema Schärfe in der Brühe selbst finden Sie im Ratgeber Brühe: mild bis scharf.

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Erdnusssauce als kräftige Alternative

Neben der klassischen Sesampasten-Basis ist eine Erdnusssauce eine beliebte Alternative, die vor allem zu Fleisch und Gemüse mit stärkerem Eigengeschmack gut passt. Eine cremige Erdnusskomponente lässt sich mit etwas Sojasauce, einem Hauch Süße und je nach Geschmack etwas Chili kombinieren. Wer Gäste mit Erdnussallergie erwartet, sollte diese Komponente selbstverständlich getrennt anbieten und deutlich kennzeichnen.

Saucen-Komponenten übersichtlich am Tisch anrichten

Damit die Saucen-Vielfalt am Tisch nicht unübersichtlich wird, empfiehlt es sich, jede Komponente in ein eigenes kleines Schälchen zu füllen, statt große Flaschen und Gläser herumzureichen. So kann sich jede Person in Ruhe die eigene Mischung zusammenstellen, während der Tisch trotzdem aufgeräumt bleibt. Wie Sie Schälchen, Löffel und weiteres Zubehör am besten am Tisch anordnen, lesen Sie im Ratgeber Tischordnung und Zubehör-Setup.

Für vegetarische Runden lohnt sich außerdem ein Blick in den Ratgeber vegetarischer Hot Pot, da sich manche Saucen-Komponenten wie Fischsauce durch pflanzliche Alternativen ersetzen lassen. Passende Vorbereitungstipps für alle Zutaten finden Sie zudem im Ratgeber Zutaten vorbereiten und schneiden. Weitere kleine Schälchen und Zubehör für den Tisch finden Sie in der Kategorie Zubehör.

Regionale Varianten als Anregung

Je nach Region unterscheiden sich Hot-Pot-Dip-Saucen deutlich. In manchen Traditionen wird ein Rohei als Bindemittel in die Sauce gerührt, in anderen kommt eine würzige Sesam-Chili-Paste zum Einsatz, die schon für sich genommen recht kräftig schmeckt. Wieder andere Varianten setzen auf eine leichte Zitrus-Note mit Limette oder Yuzu, die besonders gut zu Fisch und Meeresfrüchten passt. Sie müssen sich nicht auf eine einzige Richtung festlegen – probieren Sie ruhig mehrere Varianten gleichzeitig aus und lassen Sie jede Person am Tisch ihre Favoriten finden.

Wer rohes Ei in der Sauce verwenden möchte, sollte auf frische Eier achten und diese Variante insbesondere bei Gästen mit empfindlichem Magen oder in wärmeren Räumen eher zurückhaltend anbieten.

Auch eine leichte Essig-Note lohnt sich als eigene Komponente: Reisessig oder ein milder Obstessig bringt Frische in ansonsten eher schwere, cremige Saucen und harmoniert besonders gut mit fettigeren Fleischsorten. Stellen Sie ihn ebenfalls getrennt bereit, damit jede Person selbst entscheidet, wie viel Säure die eigene Mischung verträgt.

Kleine Mengen reichen meist aus

Bei den Saucen-Komponenten gilt: Weniger ist oft mehr. Kleine Portionen der einzelnen Zutaten reichen in der Regel aus, da die Mischung individuell zusammengestellt wird und nicht jede Person alles gleichzeitig verwendet. Das reduziert außerdem die Gefahr, dass am Ende des Abends größere Mengen unangetasteter Sauce übrig bleiben. Stellen Sie stattdessen lieber während des Essens bei Bedarf noch etwas nach, statt von Anfang an übervolle Schälchen aufzustellen.

Ein Hinweis für Gäste mit Unverträglichkeiten: Fertige Sojasaucen und andere Fertig-Dips enthalten nicht immer glutenfreie Zutaten. Wie Sie damit am Tisch sachlich umgehen, lesen Sie im Ratgeber Glutenfrei & Allergien am Hot-Pot-Tisch.

Neben den Saucen lohnt sich auch ein Blick auf die passenden Getränke für den Abend – eine Orientierung dazu bietet der Ratgeber Welche Getränke passen zum Hot-Pot-Abend.

Häufig gestellte Fragen

Brauche ich für jede Person eine eigene Sauce?
Nicht zwingend, aber es lohnt sich. Stellen Sie die einzelnen Komponenten getrennt auf den Tisch, damit jede Person die eigene Mischung nach Geschmack zusammenstellen kann, statt eine fertige Sauce für alle vorzugeben.
Welche Basis eignet sich für Einsteiger am besten?
Eine einfache Kombination aus Sesampaste, etwas Sojasauce und einem Löffel Sesamöl ist ein bewährter Einstieg. Von dort lässt sich die Sauce mit Knoblauch, Frühlingszwiebeln oder Chiliöl individuell erweitern.
Wie bewahre ich mehrere Saucen-Komponenten am Tisch übersichtlich auf?
Kleine Schälchen für jede Zutat helfen dabei, dass nichts durcheinandergerät. So kann sich jede Person die gewünschten Komponenten selbst zusammenstellen, ohne die Flaschen und Gläser ständig herumreichen zu müssen.